Marktgemeinde Nötsch

Abwasserbeseitigung

Abwasserbeseitigung Unteres Gailtal Errichtungs- und Betriebs-GmbH 

Die Abwasserbeseitigung Unteres Gailtal Errichtungs- und Betriebs-GmbH (ABUG) besteht seit nunmehr 19 Jahren. Die Eigentümer der Gesellschaft sind die Marktgemeinde Nötsch im Gailtal, die Gemeinde Hohenthurn und die BKB (Bad Bleiberger Kanalerrichtungs- und Betriebs-GmbH.

Rechtliche Verhältnisse:
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gegenstand der Gesellschaft ist lt. Gesellschaftsvertrag:

  1. Die Errichtung von Abwasserbeseitigungsanlage in den Gemeinden Nötsch, Bad Bleiberg und Hohenthurn
  2. Betriebsführung von Abwasserbeseitigungsanlagen

Folgendes Stammkapital in Prozenten ist in der Gesellschaft einbezahlt:
Marktgemeinde Nötsch im Gailtal: 57,020 %
Bad Bleiberger Kanalisations-Errichtungs und Betriebs-GmbH: 27,841%
Gemeinde Hohenthurn: 15,139%

Dem Gesellschafterausschuss gehören derzeit folgende Mitglieder an:
Vorsitzender:  Bgm. Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger (Marktgem. Nötsch i.G.)
Vorsitzender-Stv.: Bgm. RR. Ing. Florian Tschinderle (Gemeinde Hohenthurn)
Mitglieder:
GF der BKB, RR Ing. Herbert Kramer
GV Johann Oitzl (Marktgemeinde Nötsch i.G.)
GR Bernhard Miklautsch (Marktgemeinde Nötsch i.G.)

Geschäftsführer:  GR Bernhard Skina

Folgende Dienstnehmer sind derzeit beschäftigt:
Für den Bereich der Marktgemeinde Nötsch und der Gemeinde Hohenthurn:
– Johann Oitzl
– Martin Skina
– Marco Fatzi

Für den Bereich der BKB:
– Geschäftsführer: RR Ing. Herbert Kramer
– Dienstnehmer: Alexander Steinwender

Die 3 Dienstnehmer: Hannes Oitzl, Martin Skina u. Alexander Steinwender betreuen die Gemeinden und vertreten sich gegenseitig bei Verhinderungen. Die Hauptaufgaben liegen in der Betreuung der Kläranlangen, Pumpwerken und Labortätigkeiten. Auch Hausanschlüsse werden durch das Personal gemacht.

Die Anlagen in Zahlen:

Gemeinde Nötsch:
1   Kläranlage (ARA)
4   Kleinkläranlagen (Bioanlagen)
26 Pumpstationen
52 km Kanal inkl. Kanalschächte

Gemeinde Hohenthurn:
1 Kläranlage (ARA)
1 Kleinkläranlage (Bioanlage)
9 Pumpstationen
28 km Kanal inkl. Kanalschächte

BKB:
8 Kleinkläranlagen(Bioanlagen)
17 Pumpstationen
56 km Kanal inkl. Kanalschächte

Was darf nicht in den Kanal?

Der Kanal ist keine Mülltonne. Folgende Stoffe gehören nicht ins Abwasser:

Abflussreiniger – Vergiften das Abwasser und greift Rohrleitungen an. Stattdessen Flusensieb am Abfluss anbringen, Saugglocke verwenden.

Akkus, Batterien – Vergiften das Abwasser, enthalten Schwermetalle. Gehören zurück in den Fachhandel oder zum Altstoffsammelzentrum.

Arzneimittel, Tabletten, Tropfen, Zäpfen, Ampullen – Vergiften das Abwasser. In der Apotheke abgeben oder zum Altstoffsammelzentrum.

Chemikalien – (Farben, Lacke, Lösungsmittel, Nitroverdünnung, Fotochemie, Holzschutzmittel, Kosmetikartikel, Pflegemittel, Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel) – Die Mikroorganismen in den biologischen Stufen der Kläranlage sind besonders empfindlich gegen Giftstöße. Dies kann die Reinigungsleistung der Kläranlage stark beeinträchtigen bzw. zum Erliegen bringen. Gehören zum Sondermüll oder zum Altstoffsammelzentrum.

Frittierfette, Speiseöl – Lagert sich in den Rohren und Kanälen ab und verursacht zusätzliche Kosten bei der Kanalreinigung. Gehören in den Fettkübel oder zum Altstoffsammelzentrum.

Hygieneartikel (Binden, Tampons, Wattepads, Watte)

Kunststoffgebrauchsgegenstände, Spielzeug – Können zur Verstopfung in den Rohrleitungen und Kanälen führen. Gehören in den Restmüll.

Mineralöle, Diesel, Benzin, Maschinenöl, Frostschutzmittel
Vergiften das Abwasser und können im Kanalnetz zu Explosionsgefahr führen. Zurück in den Fachhandel oder zum Altstoffsammelzentrum.

Speisereste, Schnittblumen, abgelaufene Lebensmittel – Führen nicht nur zur Verstopfung und starken Geruchsproblemen im Kanal, sondern bieten optimale Grundlagen für die Ansiedelung und Vermehrung von Ratten. Gehören in die Biotonne oder auf den Kompost.

Styropor, Verpackungsmaterial – Müssen mit großem Aufwand aus dem Abwasser entfernt werden. Gehören in den Gelben Sack, in Leichtstoffbehälter oder zum Altstoffsammelzentrum

Bauschutt, Zement und Mörtelmasse, Zementschlämme
Verbetonieren die Kanäle und kann nur unter Einsatz spezieller Maschinen entfernt werden. Gehört zur Bauschutt Recycling Stelle.

Textilien, Strümpfe, Windeln, Wattestäbchen
Können zu Verstopfungen der Rohrleitungen, Kanäle und Pumpen führen. Gehören in den Restmüll, Altkleidersammlung, Caritas.

Die ABUG und die Gemeindeverwaltungen ersuchen die Bevölkerung höflichst, um unnötige Kosten zu vermeiden, oben angeführte Stoffe nicht in den Kanal zu entsorgen!

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